Eröffnet

Kollaterale – bis 18. Juli in Wels

Heute um 16 Uhr wurde die Kollaterale mit Anna Goldgrubers pneumatischer Installation „finden“ eröffnet:

Ein aufgewickelter Schlauch, der durch Luftdruck in Bewegung gesetzt wird, entwickelt sich zu einer raumgreifenden Installation. Widerstände, bauliche Grenzen lösen ein Ausweichen, ein Anpassen, ein Verdrängen oder eine Richtungsänderung aus und nehmen Einfluss auf die Erscheinungsform, die sich dem Kommenden entgegenbewegt.

„Erfahrungen und Empfindungen durch das Nadelöhr der Kunst wahrzunehmen, zu transformieren und den Betrachter damit anzusprechen, bilden das Bezugsgewebe zum Urgrund meines Schaffens.“

Anna Goldgruber


Anschließend fanden Rundgänge durch die Ausstellungsflächen in den Leerständen, Geschäftslokalen und im öffentlichen Raum statt.

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Fotos: Heinz Jellmair

Anna Goldgruber: finden - Installation

Am Bild von links: Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger, Vizebürgermeister Gerhard Kroiß, Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, Bürgermeister Andreas Rabl, Stadträtin Margarete Josseck-Herdt,
Evelyn Kreinecker und Norbert Trawöger (Galerie DIE FORUM)

Hero – forbidden fruits are sweet

Wally Rettenbacher
„Hero – forbidden fruits are sweet” Installation

Der Titel dieser Arbeit stammt vom Deckblatt des Buches, das Wally Rettenbacher im Rahmen einer Projektreise nach Indien im Jahr 2006 aus dem Ort Calicut im südlichen Bundesstaat Kerala mitgebracht hat. Das Kunstwort MERZ, collagiert an der Tischoberfläche, ist durch Zufall entstanden: beim Gestalten einer Collage verwendete Schwitters eine Anzeige mit dem Wort KOMMERZ, die er so zerschnitt, bis die sinnfreie Silbe MERZ übrig blieb und auch Synonym für die DADA Bewegung wurde.

Pfarrgasse 24, Moden Neugebauer
Schaufenster

Fotos: Claudia Neugebauer

Wally Rettenbacher: Hero – forbidden frutis are sweet

Seelenwechsel

Bibi Weber
„Seelenwechsel“ Rauminstallation / Work in Progress
Bibi Weber: Seelenwechsel

Historische, künstlerische und gefundene Materialien bilden den Ausgangspunkt für das prozesshafte Geschehen: Nach und nach entwickelt sich eine teils
fiktive Geschichte vom Haus und seinen Menschen.

Geöffnet ab Freitag, 3. Juli, 16 Uhr

Schmidtgasse 5
Mo–Fr 16–19 Uhr
Sa–So 10–13 Uhr
Sa, 18.7. 13–16 Uhr

Fotos: Evelyn Kreinecker

Über das Erinnern

Wolfgang M. Reiter
„Über das Erinnern“ Ausstellung

Wolfgang M. Reiters Schreibarbeit ist ein auf das Wesentliche-Unwesentliche hin orientierter ritualisierter Transkriptionsprozess, ein linear sich fortschreibender Akt des Erinnerns, der über Wiederholung, Variation, Rhythmus und die Authentizität handschriftlicher Linienführung Lebenszeit zeichnet, gleichzeitig all das von Menschen Festgeschriebene reflektiert.
Ausgangspunkt der Schrift-Bilder, Schriftobjekte und bis auf eine Länge von mehreren Metern anwachsenden Zeit-Schriften, notiert mit gespitzten Holzstäben und Tusche auf Transparentpapier, ist ein aus frühester Kindheit nachwirkender Text.

Stadtplatz 61, Cafe Strassmair und unterwegs in der Welser Innenstadt
täglich 8–19 Uhr, außer sonntags

Foto: Wolfgang M. Reiter

Die Kollaterale Fahne

Claudia Neugebauer
„yarnbombing Nr. 127, Kollaterale Fahne“ Ausstellung / Installation
Karin Hannak
„BLACK & WHITE“ Ausstellung

Claudia Neugebauer lädt mit ihrem Beitrag „yarnbombing Nr. 127, die Kollaterale Fahne“ zum Anbandeln ein.
Acrylwolle, gehäkelt – 2020.

Karin Hannak setzt ein künstlerisches Zeichen für ein friedliches Miteinander, das auf das Verbindende zwischen allen Menschen hinweist – mit ihrem Diptychon BLACK & WHITE. Jedes Menschenleben ist gleich viel wert.

Stadtplatz 8, Schaufenster & Fenster der Galerie DIE FORUM

Foto: Claudia Neugebauer

Kumulierung

Barbara Lindmayr
„Kumulierung“ Rauminstallation

Den leerstehenden Raum durchzieht eine gitterhafte, durchscheinende Struktur aus weißen und farbigen Netzen – sich darin bewegend entstehen immer wieder neue Farbmischungen, Verdichtungen, Aufbrüche. Als BetrachterIn wird man Teil der Installation – Raum, Architektur und Menschen werden zu einer Einheit – ein neuer Erfahrungsraum wird eröffnet.

Geöffnet ab Freitag, 3. Juli, 16 Uhr

Kaiser-Josef-Platz 12
Fr 3.–So 5.7. 16–18 Uhr
Sa 11.–Sa 18.7. 9–16 Uhr

Foto: Marie Ruprecht

Re-enacting VALIE

Adriana Torres Topaga
„Re-enacting VALIE – Body Configurations” Ausstellung / Litfaßsäulen

Eine Hommage an die Künstlerin VALIE EXPORT und ihr Werk „Body Configurations“, welches den Frauenkörper mit dem öffentlichen Raum in Beziehung stellt und hinterfragt. Im Jahr 2015 in der Galerie Forum und in Wels aufgenommen.

Ab Freitag, 3. Juli, 16 Uhr
Bäckergasse und Bushaltestelle Kaiser-Josef-Platz Litfaßsäulen

In der Zeit zuhause sein

Marie Ruprecht
„In der Zeit zuhause sein – Tag/Nacht – Weltrand verdichtet “ Ausstellung

Marie Ruprecht zeigt in einer Serie von fünf Bildern ihre Auseinandersetzung mit dem immer wiederkehrenden Rhythmus von TAG und NACHT.

Entstanden in einer Zeit, in der wenig so geblieben ist wie zuvor, war diese Abfolge und Wiederholung und die damit verbundenen Rituale und Handlungen eine wichtige unverrückbare Konstante, die für uns alle gleich geblieben ist. Die Erde dreht sich weiter.

Geöffnet ab Freitag, 3. Juli, 16 Uhr

Kaiser-Josef-Platz 12
Fr 3.–So 5.7. 16–18 Uhr
Sa 11.–Sa 18.7. 9–16 Uhr

Fotos: Marie Ruprecht

Kaiser-Josef-Platz 12

Spuren

Evelyn Kreinecker
„Spuren“ Ausstellung / Work in Progress

Gefundene, gerahmte, gezeichnete, geklebte und mitgebrachte Spuren führen durch Räume und Ebenen. Sie laden ein, das was uns umgibt wahrzunehmen, neu zu sehen und zu entdecken.

Geöffnet ab Freitag, 3. Juli, 16 Uhr

Schmidtgasse 5
Mo–Fr 16–19 Uhr
Sa–So 10–13 Uhr
Sa 18.7. 13–16 Uhr

Fotos: Evelyn Kreinecker

Spuren

Social Dis:dancing

Elke Sackel / Monika Keller
„Social Dis:dancing“ Projektraum
Elke Sackel / Monika Keller: social dis:dancing

Elke Sackel und Monika Keller zeigen in ihrem Projektraum tragbare Kunstobjekte, die man als Abstandhalter am Körper tragen, aber auch zum Hula Hoop Tanzen verwenden kann. In Gesprächen mit BesucherInnen und KollegInnen wollen sie ihre Auseinandersetzung mit dem Thema „Distanz“ vertiefen und weitere Projektideen entwickeln.

Geöffnet ab Freitag, 3. Juli, 16 Uhr

Schmidtgasse 5
Mo–Fr 16–19 Uhr
Sa–So 10–13 Uhr
Sa 18.7. 13–16 Uhr

Fotos: Peter Sackel / Renate Billensteiner